Leistungsangst bzw. Prüfungsangst bei Kindern und Jugendlichen
Ängste vor Klassenarbeiten, Tests und Referaten kennen viele Kinder und Jugendliche. Auch viele Erwachsene haben solche oder ähnliche Ängste. An sich also nichts Schlimmes. Manchmal steigert es die Leistungfähigkeit sogar, da der Körper aktiviert wird und Energie bereitgestellt wird. Panische Angst in Leistungssituationen ist jedoch oft unbegründet. Besonders dann, wenn man gut vorbereitet ist. Dann ist es schade, dass man durch die Angst derart blockiert ist („Brett vor dem Kopf“), und dass man das Gelernte nicht mehr anwenden kann. Oft macht man sich selbst Angstgefühle, indem bestimmte negative Gedanken im Kopf rumkreisen.
Gedanken wie „was kommt wohl dran?“, „das schaffe ich nie!“, „ich werde mich blamieren“, bewirken, dass man ängstlich und nervös wird und manchmal auch körperliche Symptome (z.B. Zittern, Schwitzen, Bauchschmerzen) auftreten. Zudem behindern die negativen Gedanken die Vorbereitungen, da im Kopf kein Platz mehr für andere, wichtige Denkprozesse ist. Auch in der Leistungssituation kommen immer wieder diese Gedanken hoch und verhindern wichtige Denkprozesse.
Welche Möglichkeiten gibt es, Leistungsangst bzw. Prüfungsangst vorzubeugen?
Es gibt mehrere Möglichkeiten, abhängig vom Alter und der Beeinträchtigung/Belastung im Alltag.
Wenn die Leistungs- bzw. Prüfungsangst den Alltag deutlich belastet oder beeinträchtigt, kann für das Kind oder den Jugendlichen eine individuelle Therapie oder Beratung sinnvoll sein.
Es gibt aber auch zur Vorbeugung ein sehr breites Angebot an Stressbewältigungskursen, schauen Sie mal bei Prävention für die ganze Familie!
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